Topfenwickel

Wirkungsweise:

  • Abschwellende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung

Einsatzgebiet:

  • Oberflächliche Venenentzündung (z.B. durch starke Belastung der Beine)
  • Krampfadern
  • akute Entzündungen
  • Prellungen, Verstauchungen und Gelenksentzündungen
  • Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • Juckreiz
  • Ekzeme
  • Akne

Anwendungsform:

  • Wickel an der betreffenden Körperstelle

Zubereitung Hausmittel:

Allgemeine Voraussetzung eines kalten Wickels ist immer ein gut durchwärmter Körper der Patientin bzw. des Patienten. Weder ein Frösteln noch kalte Füße dürfen verspürt werden. Der gekühlte Topfen (vorzugsweise Magertopfen) wird etwa fingerdick in der Mitte einer Stoffunterlage (z.B. dünnes Leinen, dünne Stoffwindel, Geschirrtuch, Küchenrolle, etc.) aufgetragen. Die vier Seiten werden anschließend eingeschlagen. Dieser Wickel wird anschließend mit Hilfe eines weiteren Stofftuchs, welches dem Auffangen der Feuchtigkeit dienen soll, an der betreffenden Körperstelle fixiert. Der Topfenwickel ist zu entfernen, sobald er sich nicht mehr kalt oder bereits unangenehm anfühlt bzw. sobald der Topfen getrocknet ist.

Hinweis:

Sollte es bei der Anwendung zu keiner Besserung der Beschwerden oder anhaltenden Hautreizungen kommen, ist die Anwendung abzusetzen und eine Ärztin bzw. ein Arzt zu benachrichtigen.

Wissenswertes zum Essigwickel:

Kommt Topfen mit der menschlichen Haut in Berührung, leitet er einen Milchsäureprozess ein und wirkt anziehend auf Entzündungsstoffe, welche dann durch die saure Substanz abgeleitet werden. Der Topfen trocknet bald ein und regt die Durchblutung an.

Topfen ist bei den verschiedensten Entzündungen hilfreich und somit vielseitig einsetzbar. Aufgrund einer guten Hautverträglichkeit eignet sich Topfen auch für die Anwendung auf empfindlicher Haut.

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