Rauhnächte

Am 05.01. findet die letzte der 12 Rauhnächte statt. Für mich ist es ein schöner Abschluss, den man wunderbar bewusst erleben kann. Da Räuchern etwas „Reinigendes“ ist, bietet es sich an, den Wohnbereich auf Vordermann zu bringen. Zumindest soweit, dass man sich unbeschwert wohl fühlt. Damit meine ich, dass man während dem Räuchern nicht überlegt: „Ups, die Blumen muss ich noch gießen, da hätte ich auch mal abstauben können“ oder andere unnötige Gedanken. Man sollte sich ganz darauf konzentrieren können, innerlich zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Jede Veränderung braucht Zeit, das geht nicht von heute auf morgen. Ein Mensch braucht etwa 3 Monate um gewisse Gewohnheiten zu ändern. Die Rauhnächte bieten eine gute Möglichkeit, um sich in dieser Zeit mit eventuellen Veränderungen zu konfrontieren. Ob und wann man dann etwas ändert, ist hierbei gar nicht mal so wichtig. Ich bin kein Freund vom gedanklichen Muss-Monster. Aber ich finde es wichtig, dass man sich selbst zumindest reflektiert.

Es gibt auch einen Unterschied, ob man etwas verändern möchte und ob man dies auch wirklich kann. Es schadet auch nicht, sich darüber Gedanken zu machen, was man sich selbst zutrauen kann. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Zum Beispiel: schaffe ich es mit dem Rauchen aufzuhören, auch wenn in meinem Umfeld viel geraucht wird? Kann ich mehr Sport betreiben und wird es mir auch Freude machen? Oder: Kann ich auf etwas verzichten was mich belastet und vor allem (!) wird es dadurch besser und warum?

Die eigenen Stärken sind immer stärker als die eigenen Schwächen. Wichtig ist auch, dass man sich selbst nicht verurteilt und ohne Bewertung an die Sache rangeht. Die Stärken des Einen sind nämlich die Schwächen des Anderen und umgekehrt.

 

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